Enttäuschung über Wegzug des Swiss Economic Forum
Die Firmenleitung des Swiss Economic Forum hat mitgeteilt, dass die nächsten drei Ausgaben des Swiss Economic Forums in Interlaken stattfinden werden. Ich habe diese Entscheidung vermutet, da an der letzten Stadtratssitzung zum ersten Mal kein Vertreter des SEF's anwesend war, als wir über den neuen Vertragsentwurf "Standort und Unterstützung des SEF" entscheiden konnten. Als Thuner Politiker bin über die Entscheidung sehr enttäuscht, nachdem auch die Stadt Thun einen grossen Beitrag für den Aufbau des SEF's - und vorher für das "Forum der jungen Wirtschaft" - geleistet hatte. Eigentlich hätte man noch einmal für eine Durchführung im neuen KKThun entscheiden können, damit ein fairer Vergleich zwischen den beiden Standorten möglich gewesen wäre. Jetzt wurde ein neuer Saal in Interlaken mit einem im Bau befindlichen Saal in Thun verglichen. Die Stadt Thun wurde vom SEF fallen gelassen und hatte wohl seit Monaten keine Chance mehr, den Anlass zu behalten. Dies kann man auch in der Medienmitteilung des SEF zwischen den Zeilen lesen: Kein Wort des Bedauern und kein Wort des Dankes für die langjährige Zusammenarbeit und Unterstützung...
Als Unternehmer kann ich die Entscheidung aber nachvollziehen. Die kurzen Wege zwischen den Tagungsräume und den Hotels haben wahrscheinlich den Hauptgrund für diese Entscheidung geliefert. Es ist tatsächlich so, dass das Hotelangebot in Thun sehr "mager" ist. Auch die Saalkapazität ist im neuen Saal in Interlaken grösser.
Als bisheriger Stammbesucher des SEF und auch der Vorgängeranlässe, werde ich wahrscheinlich weiterhin diese Netzwerkplattform besuchen. Doch der frühere Spirit wird wohl ein wenig fehlen. Ich hoffe, dass das SEF weiterhin so erfolgreich durchgeführt werden kann, wie bisher. Der Anlass findet immer noch im Berner Oberland statt, was sicherlich auch positiv zu bewerten ist.
Für die Thuner Politik gilt es nun, einen Scherbenhaufen aufzuwischen. Ein moderner Saal, welcher mit nachträglichen "Klimaanlagen-Krediten" topfit gemacht wurde, hat nun DEN Anlass verloren. Ich frage mich momentan nur, warum man den Nachkreditsantrag für die Klimaanlage nicht um einen Monat später hätte traktandieren können. Ich bezweifle heute, ob dieser Nachkredit von 4,5 Mio für die Klimaanlage noch eine Chance im Stadtrat gehabt hätte. Jetzt müssen Veranstaltungen und Anlässe gefunden werden, welche auch wirklich im Sommer durchgeführt werden.
Als Unternehmer kann ich die Entscheidung aber nachvollziehen. Die kurzen Wege zwischen den Tagungsräume und den Hotels haben wahrscheinlich den Hauptgrund für diese Entscheidung geliefert. Es ist tatsächlich so, dass das Hotelangebot in Thun sehr "mager" ist. Auch die Saalkapazität ist im neuen Saal in Interlaken grösser.
Als bisheriger Stammbesucher des SEF und auch der Vorgängeranlässe, werde ich wahrscheinlich weiterhin diese Netzwerkplattform besuchen. Doch der frühere Spirit wird wohl ein wenig fehlen. Ich hoffe, dass das SEF weiterhin so erfolgreich durchgeführt werden kann, wie bisher. Der Anlass findet immer noch im Berner Oberland statt, was sicherlich auch positiv zu bewerten ist.
Für die Thuner Politik gilt es nun, einen Scherbenhaufen aufzuwischen. Ein moderner Saal, welcher mit nachträglichen "Klimaanlagen-Krediten" topfit gemacht wurde, hat nun DEN Anlass verloren. Ich frage mich momentan nur, warum man den Nachkreditsantrag für die Klimaanlage nicht um einen Monat später hätte traktandieren können. Ich bezweifle heute, ob dieser Nachkredit von 4,5 Mio für die Klimaanlage noch eine Chance im Stadtrat gehabt hätte. Jetzt müssen Veranstaltungen und Anlässe gefunden werden, welche auch wirklich im Sommer durchgeführt werden.
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| Veröffentlicht 16:11:48 02.07.2010 |